Kloster Karin [2006]
Das Kloster befindet sich im Dorf Karin, an der Mündung des Flusses Karišnica in das Karin-Meer. Von hohen, nahezu wehrhaften Mauern umschlossen, bildet es einen ruhigen sakralen Raum inmitten der natürlichen Landschaft. Das spätbarocke Kloster wurde zwischen dem 15. und 18. Jahrhundert erbaut.
Es bestand ursprünglich aus einer einschiffigen Kirche mit einem rechteckigen Sanktuarium, das von einem spätgotischen Gewölbe bedeckt ist, einem Glockenturm, einem Kreuzgang, einem Friedhof, Wohnräumen für die Mönche sowie Neben- und Hauptwohnräumen, darunter Küche, Speisesaal, Bibliothek, Wirtschaftsbereiche und Innenhöfe. Bis 1995 war es bis auf eine Höhe von 2 Metern nahezu vollständig zerstört.
Das Restaurierungsprojekt wurde auf der Grundlage von Archivmessungen und Bestandsaufnahmen des bestehenden Zustands erarbeitet. Durch Sortieren, Gruppieren und Katalogisieren von Bauelementen wurde eine Rekonstruktion erreicht. Erhaltene Elemente wurden nahezu an ihren ursprünglichen Standorten wieder eingesetzt, wodurch das Kloster eher einer Rekomposition – oder Anastylose – als einem Faksimile gleicht. Für die Rekonstruktion notwendiger neuer Elemente wurden originale Materialien verwendet.
- Auftraggeber
- Franjevačka provincija Split
- Architektonischer Entwurf
- Atrij
- Architekt / Bauingenieur
- Atrij
- Tragwerksplaner
- D&Z
- Elektroingenieur
- -
- Maschinenbauingenieur
- -
- Bauphysik
- -
- Wasserversorgung und Kanalisation
- -
- Restaurierungsarchitekt
- Atrij
- Innenarchitekt
- Branko Silađin
- Landschaftsarchitekt
- -
- Kostenberater
- Atrij
- Geodäsie
- -
- Hauptauftragnehmer
- Ibis 92
- Bauaufsicht
- D&Z
- Fotos
- Toni Opačić
